Weihnachtsurlaub

Nach zuletzt wenig überzeugenden Vorstellungen im Gelsentrab Park hat Trainer Willi Rode seinen Schützling "Sir Herten" in den Weihnachtsurlaub geschickt. Seit dem 9. Dezember weilt der Dunkelbraune in seinem Heimatgestüt Meßmann in Waltrop. "Er hatte keine Lust mehr. Immerhin war er seit Februar ununterbrochen im Rennbetrieb. Jetzt soll er seine wohlverdiente Ruhepause genießen", sagte Altmeister Willi Rode. Im Lager der Bürgertraber-Familie ist die Entscheidung mit Sympathie aufgenommen worden. Vorstandsfrau Doris Wenglorz erklärte: "Wir sind schließlich auch Tierschützer und wollen unseren Sir nicht ausquetschen."


Neue Jahresbestzeit

Erwartungsgemäß hatte "Sir Herten" mit dem Ausgang des "Breeder`s Crown"-Rennens am 5. November nichts zu tun. Allerdings verbesserte der Fünfjährige in Gelsenkirchen seine persönliche Jahresbestzeit auf 1:16,6 Minuten für den Durchschnittskilometer. Fahrer Ralf Oppoli sagte nach dem Rennen: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. In seiner Klasse wäre er mit dieser Form sicherlich Erster oder Zweiter gewesen." Mitbesitzerin Doris Wenglorz ergänzte: "Beim nächsten Rennen braucht er ja nicht mehr auf Bundesliga-Ebene antreten. Dann sieht die Welt für unseren Kleinen wieder rosiger aus."


Untergegangen

"Sir Herten" ist am 21. Oktober in Gelsenkirchen untergegangen. Am Ende belegte das heimische Rennpferd bei elf Startern den 8. Platz, was deutlich unter seinen Möglichkeiten liegt. Eine denkbare Erklärung beschrieb Mitbesitzerin Ingrid Engels so: "Ich denke, dass der Amateurfahrer Jörg Hafer und der Sir nicht zusammenpassen. Wir konnten beobachten, dass die beiden vor dem Start und während des Rennens förmlich miteinander gekämpft haben. Und hierbei hat unser Pferd offenbar viel, viel Kraft gelassen. Das ist keinesfalls eine Kritik an den erfolgreichen wie routinierten Jörg Hafer. Wir wissen, dass Sir Herten ein Pferd mit Gebrauchsanweisung ist. Er eignet sich offenbar nicht für Amateurrennen. Also lassen wir das zunächst."


Sechster

"Sir Herten" ist am Samstag, 8. Oktober, knapp am letzten Platzgeld vorbeigeschrammt. Als Favorit ins Rennen gegangen, konnte der Fünfjährige diese Vorschusslorbeeren nicht bestätigen und endete als Sechster. Aufgrund der ungünstigen äußeren Startnummer 10 wählte sein Pilot Jörg Hafer die zweite Startreihe. Hierbei fand das Gespann gut ins Rennen, konnte sich aber aufgrund der zügigen Fahrt unterwegs nicht so recht nach vorn orientieren. Trainer Willi Rode übte Nachsicht mit seinem Schützling und Fahrer: "Er hat sauber getrabt, ist am Ende das Rennen ordentlich ins 1:17,5 Minuten ausgelaufen. Zu bedenken ist, dass er nicht leicht zu steuern ist. Der Sir ist einer mit Gebrauchsanweisung, wenngleich Jörg Hafer seine Sache ordentlich gemacht hat."

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Klimapreis gewonnen

Unser Verein ist Träger des "Hertener Klimapreises 2011". Mit dem Projektbeitrag "Energiehungrige Netzwerke - Blinde Flecken in den Köpfen beseitigen" konnten wir die Auszeichnung gewinnen. Unsere Vorstandsfrau Doris Wenglorz nahm den Preis aus der Hand von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel entgegen.


Überraschender Sieg

"Sir Herten" kann doch noch siegen. Am 9.9.2011 überraschte er als Außenseiter mit Thomas Panschow im Gelsentrab Park seine hochkarätige Konkurrenz. Thomas Panschow hatte seinem Sulkypartner ein klug eingeteiltes Rennen serviert: An sechster Stelle liegend, wurde "Sir Herten" nach 1.000 Metern in die Außenspur genommen. Vom Favoriten "Jador Cortina" (Robbin Bot) ließ er sich den Weg zeigen, um ihn kurz vor der Ziellinie zu überholen. Die Uhren blieben bei 1:17,0 min. stehen. Auf Sieg gab es am Toto 174:10 €.

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Toller Zweiter

Mit der Marathon-Distanz von 2.600 Metern ist "Sir Herten" (Siegquote 174:10) am 28. August 2011 im Gelsentrab Park prima zurecht gekommen. Der Dunkelbraune belegte nach couragiertem Laufen hinter dem Sieger "Hommage d` Couronne" (Thomas Panschow) den Ehrenplatz. Eine schlaue Taktik seines Piloten Ralf Oppoli begünstigte das spätere gute Abschneiden des Fünfjährigen. Aufgrund der hohen äußeren Startnummer 9 wählte Oppoli die zweite Startreihe und das Gespann flutschte rasch innen durch. Dadurch servierte der Pferdelenker seinem vierbeinigen Sulkypartner während des ganzen Rennens eine geschonte Innenlage. Mitbesitzer Udo J. Eppinger kommentierte: "Unsere Geduld mit unserem Schützling und die Konzentration auf Starts im Gelsentrab Park haben sich ausgezahlt."

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SIR HERTEN mit Trainer Willi Rode

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